Zen(-Buddhismus) im (Business-)Coaching?!
Silvia Glaser Silvia Glaser

Zen(-Buddhismus) im (Business-)Coaching?!

Man könnte vielleicht meinen, dass Ihre Zen-Praxis Ihre Privatsache sei und damit hier und so öffentlich nicht weiter erwähnenswert. Weshalb stellen Sie sich dennoch diesem kurzen Interview?

Das stimmt: Einerseits ist Zen meine Privatsache. In den meisten Coachings verwende ich nicht einmal den Begriff Zen, außer vielleicht auf Nachfrage. Andererseits schärft nichts so sehr wie Zen mein Bewusstsein für Beziehungen. Zen macht mir bewusst, wie essenziell klare Werte sind. Und Zen fordert mich dazu auf, mit ganzer Lebendigkeit im Augenblick zu sein. Oder, anders ausgedrückt: situativ flexibel zu (re-)agieren.

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“Wie es wirklich ist”… in einem ZenBuddhistischen Kloster zu leben.
Silvia Glaser Silvia Glaser

“Wie es wirklich ist”… in einem ZenBuddhistischen Kloster zu leben.

Der Titel dieser Reihe ist der gleichlautenden Rubrik der „Zeit“ entlehnt. Alles andere ist von mir. Echt. Authentisch. Subjektiv. Und ohne Anspruch auf… was auch immer.

Heute: Wie es wirklich ist, in einem ZenBuddhistischen Kloster zu leben.

Allen Zweiflern an der Beschreibung meiner Erfahrung sei vorweggenommen: ich spreche nicht von ein paar Tagen Seminaraufenthalt inmitten von schweigenden Mönchen, die – weil so die Sitzordnung im Zen der Soto Schule – ohnehin meist nur von hinten zu sehen sind. Ich spreche und schreibe von Erfahrungen aus dem Alltag. Mittendrin. Das bedeutet vor meinem ganz persönlichen Hintergrund nicht nur „Dabeisein“ im Klosteralltag sondern ihn wesentlich mitzugestalten und mitzutragen. Auch und vor allem in den letzten beiden Jahren. In Zeiten von Corona.

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